Die Sicherungskette
Sicherheit beim Klettern ist kein einzelnes Gerät – es ist ein System. Die Sicherungskette verbindet alle Elemente vom Kletterer bis zum Stand und ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Lektion erklärt den Aufbau der Sicherungskette, die Rolle jedes Einzelelements und wo die häufigsten Fehler passieren.
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Das gilt's zu wissen


Aufbau der Sicherungskette: Stand (Standplatz/Umlenkung) → Sichernde Person → Sicherungsgerät → Seil → Expressschlingen/Zwischensicherungen → Kletterer
Partnercheck vor jeder Route: Basiert auf vier-Augen-vier-Hände-Prinzip: Gurt (Verschluss, Sitz), Einbindung (Achterknoten oder Bulin korrekt), Sicherungsgerät (Seil richtig eingelegt, Blockiertest), Verschlusssicherung des Karabiners (geschlossen), Verknotetes Seilende beim Sportklettern; erweiterter Partnercheck Outdoor: Helm, genügend Expressschlingen – das ist keine Formalität, sondern Lebensschutz
Sicherungsgeräte richtig wählen: HMS erfordert hohe Handkraft; Tuber erfordert aktives Sichern; Assisted-Braking-Geräte (Grigri) erhöhen die Sicherheit bei Vorstiegs-Klettern – kein Gerät ersetzt Aufmerksamkeit
Häufige Fehler: Karabiner nicht gesichert, Seil falsch eingeschert, fehlende Aufmerksamkeit beim Sichern, zu früh Stand verlassen – die meisten Unfälle beim Klettern entstehen am Boden oder kurz über dem Stand
Kommunikation: Klare Kommandos (Seil, Klettern, Stand, Seil ein, Seil aus, Ich komme, Seil frei) sind Pflicht – gefährliche Missverständnisse können leicht zu Unfällen führen


Die Sicherungskette - Quiz
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