Flora
Ob unter der Schneedecke, in einer Felsspalte oder am Wegrand – Pflanzen in Gebirgslebensräumen haben eines gemeinsam: Sie wachsen langsam, brauchen Jahre für das, was im Tal Wochen dauert, und verzeihen wenig. Diese Lektion zeigt, warum ein Trittschritt abseits vom Weg mehr bedeutet als er aussieht.
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Das gilt's zu wissen


Extrem langsames Wachstum: Bis sich auf einem nackten Fels genug Humus für hochspezialisierte Pflanzen bildet, dauert es Jahre; alpine Polsterpflanzen wachsen nur wenige Zentimeter pro Jahr.
Trittbelastung ist realer Schaden, keine Symbolpolitik: Wege verlassen lässt seltene Pflanzen verschwinden und spült den Boden fort – ob am Felskopf oder im alpinen Gelände.
Schützenswerte Lebensräume: Schutzwald, der uns und unsere Infrastruktur vor Naturgefahren wie Lawinen und Muren schützt, und Jungwald (Aufforstungsflächen) gelten unabhängig von der Sportart als besonders sensibel.
Flora und Fauna sind verbunden: Pflanzen sind oft die einzige verfügbare Nahrung für Wildtiere in ressourcenarmen Zeiten. Wer Vegetation schützt, schützt gleichzeitig die Nahrungsbasis der Tiere.
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